Errichtung eines landwirtschaftlichen Lagerhauses für die Kooperative Zunil

Errichtung eines landwirtschaftlichen Lagerhauses für die Kooperative Zunil

Die Landwirtschaftskooperative Zunil im Hochland von Quiche, an deren Gründung seinerzeit österreichi­sche Entwicklungshelfer beteiligt waren, war bislang unter sehr ungünstigen Bedingungen in einem Mietloka­l untergebracht. Ziel war es, einen Grund zu erwerben und ein eigenes Objekt zu errichten. Solidarität hat das Projekt aufgenommen, Dir. DI. Herzog von der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft hat es übernommen, über eine eigene Aktion die erfor­derlichen Mittel aufzubringen, was ihm im wesentlichen auch gelang. Das Lagerhaus wurde 1992 in Anwesenheit einer steirischen Delegation seiner Bestimmung übergeben.

Aktion “ DI.Herzog “ S 100.000 Beitrag “ Solidarität “ S 57.850

 

Lagerhaus für Zunil

Errichtung eines landwirtschaftlichen Lagerhauses für die Kooperative Zunil

Die Landwirtschaftskooperative Zunil im Hochland von Quiche, an deren Gründung seinerzeit österreichi­sche Entwicklungshelfer beteiligt waren, war bislang unter sehr ungünstigen Bedingungen in einem Mietloka­l untergebracht. Ziel war es, einen Grund zu erwerben und ein eigenes Objekt zu errichten. Solidarität hat das Projekt aufgenommen, Dir. DI. Herzog von der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft hat es übernommen, über eine eigene Aktion die erfor­derlichen Mittel aufzubringen, was ihm im wesentlichen auch gelang. Das Lagerhaus wurde 1992 in Anwesenheit einer steirischen Delegation seiner Bestimmung übergeben.

Aktion „DI.Herzog“ öS 100.000.-
Beitrag „Solidarität“ öS 57.850.-

Projekte in Brasilien

UNTERSTÜTZUNG VON PROJEKTEN ÖSTERR. ENTWICKLUNGSHELFER IN BRASILIEN

Das niederösterreichische Ehepaar Mesch war mehrere Jahren in der kirchlichen Entwicklungsarbeit in Bahia, Brasilien engagiert tätig, ebenso Maria Auer, eine gebürtige Oberösterreicherin. Wir konnten uns anläßlich eines Besuches in ihrem Einsatzgebiet von deren großartiger Leistung überzeugen. „Solidarität“ unterstützte ihre Arbeit in einigen Projekten. Es waren dies die Landarbeiterbewegung von Ba­hia, die Arbeit kirchlicher Basisgemeinden in der Diözese Itabaraba und die Durchführung des Bewässe­rungsprojektes Canabrava. Im letzteren Fall handelt es sich um Kleinbauern in einer Basisgemeinde, die nach langem Kampf unbewirtschaftetes Land zugesprochen erhielten und nunmehr versuchten, die kleinen Flächen durch Bewässerung intensiver zu nutzen und Gemüse und Früchte zu kultivieren. Für diesen Zweck wurde von uns 1990 ein Betrag von US $ 5.000 bereitgestellt.

Beitrag – „Solidarität“ S 65.000.-

Ärzteteam für ländliche Kooperativen

Ärzteteam für ländliche Kooperativen

Die Gesundheitsvorsorge in den ländlichen Gebieten ist katastrophal. Es fehlt nicht nur an Ärzten und an einfachsten Gesundheitseinrichtungen, die Menschen können sich diese, sofern es sie gibt, auch gar nicht leisten. Die C.G.T. ist, um diesen Notstand abzumildern, darangegangen, einen eigenen mobilen Gesund­heitsdienst mit einem Arzt und Krankenschwestern aufzubauen. Dieses Team ordiniert in regelmäßigen Ab­ständen in den Kooperativen bzw. in den dortigen Dörfern und stellt damit eine Mindestversorgung sicher. Da die C.G.T. nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügte, konnte sie dieses Vorhaben erst mit unserer Unterstützung 1990 starten. Die weitere Finanzierung hat über Initiative von Herrn Dr. Jaroschka dankenswerter Weise der Steirische Akademikerbund übernommen und es bis zum Jahr 1998 unterstützt.

Beitrag “ Solidarität “ S 104.000
Beitrag Steir.Akad.bund 1993 S 85.000.-
Beitrag Steir. Akad.bund 1994 S 115.000.-
Beitrag Steir. Akad.bund 1995 S 49.400.-
Beitrag Steir. Akad.bund 1996 S 65.000.-
Beitrag Steir. Akad.bund 1997 S 30.400.-
Beitrag Steir. Akad.bund 1998 S 38.200.-

Gesamt S 487.000

Friedensuniversität in San Miguel

Friedensuniversität in San Miguel

Die C.G.T. El Salvadors versuchte über die „Friedensuniversität“ von San Miguel, einer der ärmsten El Salvadors den Campesinos und ehemaligen Guerillakämpfern mit einem Landentwicklungs- und Ausbildungsprojekt zu helfen. Die Region San Miguel ist eine der ärmsten im Lande. Mitarbeiter in den steirischen Landwirtschaftsschulen haben für dieses Vorhaben eine Solidaritätsaktion durchgeführt, der Erlös wurde ausschließlich für Ausbildungsmaßnahmen für Landarbeiter (Campesinos) eingesetzt.

Beitrag „Solidarität 1994 S 102.000

Webereikooperative el Redentor

Webereikooperative el Redentor, San Salvador

Eine Gruppe von Frauen, die Familienerhalterinnen sind und für zahlreiche Kinder sorgen müssen, hat sich im Sommer 1992 über die C.G.T. an uns mit dem Ersuchen gewandt, ihr beim Aufbau einer Webereikoope­rative behilflich zu sein. Mit dem wenigen, das sie verdienten, war es ihnen unmöglich, die zwei erforderli­chen Maschinen und Rohmaterial zu erwerben. Mit der Einrichtung der Weberei erhoffen sie sich einen entsprechenden Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Im Jänner 1993 konnten wir Ihnen aus unseren Mitteln den erbetenen Betrag von US $ 5.500 bereitstelle.

Beitrag “ Solidarität „1993 S 64.227.-

Hühnerfarmen, El Salvador

Aufbau von zwei Hühnerfarmen in El Salvador

José Luis Grande Preza, ersuchte Ende der Achtzigerjahre um Unterstützung beim Aufbau von 2 Hühnerfarmen im Osten des Landes, um die wirtschaftliche Lage der von der C.G.T betreuten landwirtschaftlichen Kooperativen zu verbessern. Die „Solidarität“ hat zu diesem Zweck einen Betrag von US $ 15.000 bereitgestellt.

Beitrag „Solidarität“ S 159.000.-

Elektrifizierung Chiumucubal

Elektrifizierung des Dorfes Chiumucubal im Hochland

Das Dorf Chimucubal, nahe bei Zunil wurde seinerzeit im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojektes von Zunil aus mitbetreut. In intensiver Weise kümmerte sich Werner Römich um die weitere Entwicklung. Ein wichtiges Projekt war die Elektrifizierung des Dorfes, die im Jahre 1991 zur Durchführung gelangte. Sie war nur mit Unterstützung aus Österreich möglich. Die Solidarität leistete aus ihren Mitteln einen Beitrag.

Beitrag – “ Solidarität “ 1990/91 S 60.218.-

Volksklinik der Gewerkschaft CGTC

Volksklinik der Gewerkschaft CGTC

 

Die staatliche Gesundheitsversorgung in Guatemala ist extrem schlecht und der Staat nimmt seine Aufgabe nicht wahr.

Seit Jahren schon unterstützen wir den Ausbau einer Volksklinik, die vor allem in der Hauptstadt mittlerweile eine gute Ausstattung erreicht hat. Sie verfügt über eine eigene Apotheke, ein Labor und medizintechnische Geräte. Im Umland wird in 15 Gemeinden Basisversorgung angeboten. Dafür wird kontinuierlich Personal geschult und entsprechend ausgerüstet.

Heuer hat die steirische DGKS Frau Manuela Fritz für 6 Monate in diesem Projekt aktiv mitgearbeitet und viele Verbesserungsvorschläge eingebracht. Die Finanzierung erfolgt über den Akademikerbund über die Initiative von Dr. Markus Jaroschka.

Akademikerbund € 2.000.-
SoL € 1.135.-

Ausbildung von Führungskräften

Ausbildung von Führungskräften in 10 Gemeinden

 

Seit Jahren schon arbeiten wir sehr erfolgreich mit CODECA, einer engagierten Organisation für LandarbeiterInnen und KleinbäuerInnen zusammen. In der Vergangenheit haben wir Selbsthilfegruppen für Frauen im ärmsten Teil der Südküste Guatemalas finanziert.

Auf Grund der positiven Erfahrungen finanzieren wir nun die Ausbildung von Führungspersönlichkeiten. Diese sollen befähigt und unterstützt werden, in ihren eigenen Gemeinden Entwicklungspläne zu erarbeiten und umzusetzen.

Fördermittel vom Land € 15.000.-
SoL € 5.330.-