„HAUSWIRTSCHAFTSSCHULE ST.MARTIN – ASUNCION „
Am Stadtrand von Asuncion gibt es ein vom steirischen Ehepaar Aldrian errichtetes und sehr erfolgreich geführtes Kinderdorf. Es bestand der Wunsch, für die dortigen Mädchen eine hauswirtschaftliche Schule nach dem Modell von St.Martin einzurichten. Eine junge St.Martiner Lehrerin, Frau Elisabeth Glössel, hat sich 1989 dieser Aufgabe gestellt und in einer mehrjährigen Aufbauarbeit eine sehr anerkannte Ausbildungseinrichtung im Rahmen dieses Kinderdorfes geschaffen. Das Projekt wurde von der “ Solidarität “ aufgenommen, wobei sich die Schulen von St.Martin in ganz besonderer Weise diesem Vorhaben verpflichtet fühlten und beträchtliche Mittel in diversen Aktionen aufbrachten. Ein maßgeblicher Kostenanteil wurde von der Kinderdorfvereinigung aufgebracht, sodaß für dieses Vorhaben von der “ Solidarität “ keine wesentlichen Eigenmittel aufzubringen waren. Das Vorhaben als solches ist abgeschlossen, die Schule hat bereits ihren festen Platz. Frau Glössel hat sich inzwischen neuen Aufgaben zugewandt.
Gesamtkosten S 1.081.145
Archiv des Autors: michael
Finca Vida y Esperanza, Masaya
Finca Vida y Esperanza, Masaya
Die Fundacion Comunidades de Base de Masaya – CEBs „Christliche Basis- gemeinden von Masaya“ konzentriert sich in ihrer Arbeit besonders auf die am stärksten marginalisierten Stadtviertel Santa Teresa und Monimbo. Santa Teresa besteht in erster Linie aus Wellblech- Karton- und Holzhütten. Nur ein Drittel der Kinder kommen in den Genuß einer Grundschulausbildung, die meisten sind unterernährt. CEBs hat daher in diesem Gebiet ein Comodor Infantil (Kinderausspeisung) und eine Werkstätte für be- hinderte Erwachsene (Kriegsinvalide) eingerichtet. Gerade die Kinderausspeisung und die sozialen Initiativen sind weitgehend von fremder Hilfe abhängig.
Von einem spanischen Solidaritätskomitee wurde 1996 für CEBs eine Fläche von 20 Manzanas angekauft, um über den Verkauf und die Bereitstellung von agrarischen Erzeugnissen für das Comodor Infantil eine unabhängige nachhaltige Projektstruktur zu schaffen. Aus Mangel an finanziellen Mitteln konnte bisher nur ein kleiner Teil der Fläche für Anbau genutzt werden. Über Anpflanzung von Mais und Maniok soll nun Schritt für Schritt eine entsprechende Erzeugungsgrundlage aufgebaut werden. Dazu bedarf es aber laut Kostenvoranschlag diverser Investitionen und Betriebsmittel von insgesamt US $ 5.600, das sind € 6.200 .
Die Solidarität mit Lateinamerika hat das Vorhaben in ihr Programm aufgenommen, die Steiermärkische Landesregierung hat dafür € 4.200 bereitgestellt. Die Restfinanzierung erfolgte aus Eigenmitteln der SOL
Anschlußprojekt 2003
Die Verantwortlichen hatten sich nach erfolgreichem Abschluß der Anpflanzungen und Anschaffung von Vieh 2003 an SOL das Ersuchen gerichtet, Mittel für die Einrichtung einer Bewässerungsmöglichkeit der Zirusbäume und der Feldkulturen bereitzustellen, um erfolgreich wirtschaften zu können. SOL hat diesem Ersuchen entsprechen können.
Beitrag Land Steiermark 2002 € 4.200
Beitrag SOL 2002 € 2.000
Beitrag SOL f. Bewässerungsanlage 2003 € 1.515
Centro comunitario San Martin de Porres in Chimalhuacan
CENTRO COMUNITARIO SAN Martin de Porres in Chimalhuacan
Die Stadt Chimalhuacan grenzt unmittelbar an die Hauptstadt Mexiko, hat etwa 2 mio Einwohner und besonders mit dem Problem der riesiger Zuwanderung aus den ländlichen Regionen zu kämpfen. Die Bevölkerung wächst jährlich um 17 %. Die soziale Situation der dort lebenden Menschen ist, wie der beiliegenden Projektbeschreibung zu entnehmen ist, extrem schwierig. Die Arbeitslosigkeit ist riesig, ein Teil der Bevölkerung lebt von dem, was sie auf den riesigen Mülldeponien Mexikos für das Überleben auftreiben kann. Um gegen diese Mißstände anzukämpfen, hat sich 1997 eine Gruppe von Österreichern und Mexikanern zusammengetan, mit Unterstützung verschiedener Gruppen in Österreich mit dem Bau eines Pastoral- Jugend- und Sozialzentrums begonnen und inzwischen auch fertiggestellt. In diesem Kulturzentrum haben sich erfreulicherweise zahlreiche und vielfältige Aktivitäten vor allem im Bereich der Jugendarbeit entwickelt. Große Schwierigkeiten bereitet es allerdings, die Kosten für die zahlreichen Mitarbeiter, deren es bedarf, aufzubringen.
Die „Solidarität mit Lateinamerika“ wird in Zukunft mit den Trägern dieser Initiative enger zusammenarbeiten, das Projekt in der Auf
bauphase unterstützen und entsprechend dem Antrag des Centro Communitario San Martin de Porres die Personalkosten für die Jahre 2000 bis 2002 aufzubringen versuchen. Diese belaufen sich lt. Kostenvoranschlag auf S 344.640 .
Das Land Steiermark bewilligte Im Jahr 2000 einen Betrag von S 250.000 für das Vorhaben, der Gesangsverein Dobl führte zu Gunsten des Projektes im September 2000 ein Benefizkonzertes durch.
Land Steiermark 2000 S 154.918
Land Steiermark und SOL 2002 € 10.383
(Anteil SOL € 3.000)
Schulgarten – Armero, Tolima
“ Schulgarten – Armero , Tolima “ Kolumbien
Schwester Odila hat über eine Grazer Bekannte die Bitte geäußert, in dem von der Vulkankatastrophe schwer betroffenen Gebiet an der Realisierung eines Projektes mitzuwirken. In einer Schule mit 330 Kindern sollte ein Schulgarten eingerichtet werden, um einerseits die Kinder und deren Familien zum Gemüsebau anzuleiten und eine gesündere Ernährung zu erreichen, anderseits aber auch für die Schulküche Nahrungsmittel zu erzeugen. Das Projekt wurde aus unseren Mitteln gefördert.
Beitrag -„Solidarität“ S 50.000
Förderung von Frauen in den Elendsvierteln von Choluteca
Honduras zählt zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Wie überall in den großen Agglomerationen des Südens sind die Familien – Frauen und Kinder von der Verelendung am stärksten betroffen, wie die Zunahme der Straßenkinder zeigt.
Das Sozialzentrum des SOS Kinderdorfes von Choluteca versucht nun, konkret Hilfestellung zu leisten und auch Begegnungs- und Gesprächsmöglichkeiten für Frauen zu schaffen. Weiterlesen
Kooperative Los Anhelos in Rosa di Mora
Es war das erste Projekt, das von der Solidarität gemeinsam mit der C.G.T. El Salvadors (christliche Gewerkschaft) 1986 begonnen und in den darauffolgenden zwei Jahren erfolgreich zu Ende geführt werden konnte. Ziel war es, 63 Flüchtlingsfamilien, welche im Bürgerkrieg ihre Heimat verloren hatten, beim Aufbau einer neuen Existenz zu helfen. Sie erhielten zwar ein Grundstück von etwa 5o ha zugewiesen, aber es fehlte jede Infrastruktur. Mit Unterstützung der Landwirtschaftsschulen in der Steiermark und durch Mithilfe verschiedener Gruppen ( Gutlrunde, Jugend St.Paul, Frauenrunde St.Paul, KHJ, Caritas ) wie auch durch einen Beitrag des Landes konnten die Mittel aufgebracht werden für die Errichtung einer vierklassigen Schule, die Wasserversorgung, eine Gesundheitsstation, die Einrichtung einer kleinen Hühnerfarm, vor allem aber auch für die Errichtung des Dorfes, wobei Häuser für 15 der ärmsten Familien finanziert werden konnten. Ebenso konnten wir mit dazu beitragen, daß der Grund vorzeitig zurückgezahlt werden konnte. Das Projekt ist abgeschlossen. die Kooperative erwirtschaftet ein Einkommen, das die Existenz der Familien abzusichern vermag. Wir konnten uns selbst durch mehrere Besuche von der Sinnhaftigkeit des Projektes überzeugen.
Beitrag Land Steiermark S 400.000 Beitrag verschied. Gruppen S 280.000.-
Leistung der „Solidarität“ S 467.135.-
Gesamtleistung 1986 -89 S 1.147.135
Ölpressen für Agrarprojekt Coca
Ölpressen für Agrarprojekt Coca
Der Österr. Entwicklungsdienst (ÖED) hat seit Jahren zwei Entwicklungsarbeiter im agrarischen Ausbildungszentrum „Padre Miguel Gamboa“ in Coca, im Einzugsbecken des Amazonas, Ecuador im Einsatz. Sie sind in Forschung, Unterricht und Beratung tätig. Sie beabsichtigen die Einrichtung einer Presse, um tropische Früchte (Soja, Erdnuß) verarbeiten und als Eiweißfuttermittel den Campesinos bereitstellen zu können, bzw. in weiterer Folge den Anbau dieser Früchte systematisch zu fördern. Anläßlich eines Aufenthaltes des Obmannes in Ecuador haben sich die Initiatoren diesbezüglich an die „Solidarität“ um Unterstützung gewandt.
Durch günstige Umstände war es möglich, gebrauchte, im besten Zustand befindliche Schneckenpressen zum Preis von S 100.000 zu erwerben und nach Ecuador zu verschicken. Die Finanzierung hat auf Antrag der „Solidarität“ die Stmk. Landesregierung übernommen, die 1995 einen Betrag von S 120.000 genehmigte.
Beitrag Land Steiermark 1995 S 120.000
Kirchlicher Missionsrat Cimi
RECHTSBERATUNG FÜR DIE INDIANISCHEN VÖLKER
Die CIMI, eine kirchliche Einrichtung, die sich der Anliegen der indianischen Völker Brasiliens annimmt und deren Präsident Bischof Erwin Kräutler war, hat in ihrem Sekretariat in Manaos eine eigene Rechtshilfestelle für die Indianische Bevölkerung eingerichtet, um diese über ihre Rechte zu informieren und bei der Durchsetzung zu helfen. Die Finanzierung dieses Dienstes bereitet große Schwierigkeiten, sodaß wir uns entschieden, dieses wichtige Vorhaben 1990 mit einem einmaligen Beitrag (2.500 US $) zu unterstützen.
Beitrag – „Solidarität“ öS 32.000.-
Projekte in Brasilien
UNTERSTÜTZUNG VON PROJEKTEN ÖSTERR. ENTWICKLUNGSHELFER IN BRASILIEN
Das niederösterreichische Ehepaar Mesch war mehrere Jahren in der kirchlichen Entwicklungsarbeit in Bahia, Brasilien engagiert tätig, ebenso Maria Auer, eine gebürtige Oberösterreicherin. Wir konnten uns anläßlich eines Besuches in ihrem Einsatzgebiet von deren großartiger Leistung überzeugen. „Solidarität“ unterstützte ihre Arbeit in einigen Projekten. Es waren dies die Landarbeiterbewegung von Bahia, die Arbeit kirchlicher Basisgemeinden in der Diözese Itabaraba und die Durchführung des Bewässerungsprojektes Canabrava. Im letzteren Fall handelt es sich um Kleinbauern in einer Basisgemeinde, die nach langem Kampf unbewirtschaftetes Land zugesprochen erhielten und nunmehr versuchten, die kleinen Flächen durch Bewässerung intensiver zu nutzen und Gemüse und Früchte zu kultivieren. Für diesen Zweck wurde von uns 1990 ein Betrag von US $ 5.000 bereitgestellt.
Beitrag – „Solidarität“ S 65.000.-
Errichtung eines landwirtschaftlichen Lagerhauses für die Kooperative Zunil
Errichtung eines landwirtschaftlichen Lagerhauses für die Kooperative Zunil
Die Landwirtschaftskooperative Zunil im Hochland von Quiche, an deren Gründung seinerzeit österreichische Entwicklungshelfer beteiligt waren, war bislang unter sehr ungünstigen Bedingungen in einem Mietlokal untergebracht. Ziel war es, einen Grund zu erwerben und ein eigenes Objekt zu errichten. Solidarität hat das Projekt aufgenommen, Dir. DI. Herzog von der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft hat es übernommen, über eine eigene Aktion die erforderlichen Mittel aufzubringen, was ihm im wesentlichen auch gelang. Das Lagerhaus wurde 1992 in Anwesenheit einer steirischen Delegation seiner Bestimmung übergeben.
Aktion “ DI.Herzog “ S 100.000 Beitrag “ Solidarität “ S 57.850